„Johann Becker - Stille Zeit – Fragmente eines Lebens“
Deutschland 2008, Dokumentarfilm, 55 Min.
Inhalt:
„Johann Becker - Stille Zeit - Fragmente eines Lebens“ wirft ein Licht auf die Person des Johann Becker aus Oberthal, seinen Mitbürgern bekannt als „Kress Johann“. Becker, der 1972 verstarb, überlebte zehn Jahre von 1935 bis zu seiner Befreiung 1945 die nationalsozialistische Gewaltherrschaft in den Konzentrationslagern Buchenwald und Dachau. Der deutsche Schriftsteller Ernst Wiechert schildert in seinem Buch „Totenwald“ seine Begegnung im KZ mit Johann Becker, der ihm und anderen half zu überleben. Becker selbst schwieg über seinen Leidensweg – auch gegenüber seiner Familie und niemand wagte zu fragen.
Über 60 Jahre nach dem Krieg beschreibt der Autor, gestützt auf Aussagen von Zeitzeugen, das Leben und Leiden eines Mitbürgers in der dunkelsten Zeit deutscher Geschichte. Der Film versteht sich als ein Dokument gegen das Vergessen – zur Mahnung und Erinnerung.
Produktionsfirma: Dewaworld Film & TV Produktion, Bachstr. 6, 66538 Neunkirchen, T. 49 (0)6821 12 300, F. 49 (0)6821 12 311, dewaworld@t-online.de, www.dewaworld.de
Entstehungszeitraum: 1999-2008 / Premiere: 22. November 2008 (Oberthal)
Drehort im Saarland: Kreis St. Wendel (Oberthal)
Produzent: Günther Ruschel
Redaktionelle Mitarbeit: Pascale Mayer
Herstellungsleitung: Jochen Klemm
Produktionsleitung: Hans Jörg Mayer
Buch: Günther Ruschel
Regie: Günther Ruschel
Kamera: Sascha Reitermann, Günther Ruschel, Atze Böhmer
Schnitt: Sebastian Therre
Ton: H. J. Schreiber
Licht: Daniel Guthoff
Fotos: Horst Weiss
Titelgestaltung: Dewa Adina Ruschel
Musik: Michael Wilhelmi
Sprecher: Hans Mittermüller
Förderung: Saarland Medien
Verleih: Dewaworld Film & TV Produktion
Festivals: Max-Ophüls-Preis Festival 2009







